Lebensmittel sind ein wertvoller Rohstoff. Das stellt keiner in Frage. Dennoch landen jährlich unzählige Tonnen an Lebensmittel im Müll. Warum ist das so? Darüber haben sich viele  in der Vergangenheit  keine Gedanken gemacht.
Bei meinem gestrigen Besuch im Betriebsrestaurant in der Siemens City habe ich ein Projekt kennen gelernt, das den Gründen – aus der Sicht der Gastronomie – nachgeht.  Und  in Folge Vermeidungstaktiken daraus  abzuleiten will.  „United against waste“  nennt sich das Initiative,  die von  Partner aus Wirtschaft, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung sowie Bund, Länder und NGOs  getragen wird.
Toll, dass wir als Eurest dabei sind! Als Groß-Caterer können wir einen wichtigen Beitrag  leisten.  Bereits in der  Vergangenheit haben wir gesehen, dass es ein enormes Potential gibt, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren.  Als Unternehmen haben wir selbst Lösungsansätze gesucht und gefunden – mit dem System „TrimTrax“. Dieses System setzt unser Konzern  bereits seit längerem  weltweit ein um in den eigenen Restaurants entstehende Abfälle zu erfassen, auszuwerten und mögliche Einsparpotentiale zu identifizieren. Gemeinsam lässt sich noch viel mehr erreichen!
Zurzeit wird im Eurest Restaurant der Siemens City der Lebensmittelabfall ganz genau erfasst. Er wird zuerst in unvermeidbare (z. B. Kartoffelschalen, Paprikakerne, Tomatenstrünke, etc.) und vermeidbare Abfälle (z. B. Essensreste am Teller, Reste der Tagesproduktion, etc.) geteilt.  Die vermeidbaren Abfälle werden weiter in Fleisch, Fisch, Beilagen, Salat, etc. geteilt. Alles wird ganz genau gewogen und erfasst. Diesen Zahlen werden die Zahlen aus Einkaufs– und Produktionsmenge gegenüber gestellt.
In Kürze sind die Messungen abgeschlossen und die Auswertungen beginnen.  Ich halte Sie darüber  am Laufenden ….

1 Comment

  • Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung! | Eurest Inside 12. Februar 2015 at 14:02

    […] Bisher gab es noch keine gesicherten Daten zum Lebensmittelabfallaufkommen in Gastronomiebetrieben, die oben genannte Zahl bezieht sich nur auf die Abfallmenge in Privathaushalten (da wird die Zahl gleich noch schockierender). Hier kommen nun Eurest und weitere 29 Betriebe ins Spiel. Über den Sommer wurden hier Daten über den angefallenen Lebensmittelabfall erhoben. Wie die Erhebung ablief erzählte uns Alexander Gross, Betriebsleiter in der Siemens City dem Eurest-Testbetrieb — hier noch einmal nachzulesen. […]

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