Eurest bringt Heimat auf den Tisch: Spinat vom LGV-Gärtner Karl Kölbl

Ich bin stolz darauf, Ihnen unser jüngstes Baby vorstellen zu dürfen: „Regional von Land und Leuten“. Die neue Marke wird im Zuge der Aktionswochen 2017 eingeführt. Wie der Name es schon erahnen lässt, dreht sich hierbei alles um heimisches Obst und Gemüse und die Produzenten. Jeden Monat rücken wir eine andere Köstlichkeit der österreichischen Landwirtschaft in den Mittelpunkt. Unsere Küchenchefs zaubern daraus wöchentlich zwei schmackhafte Gerichte. Gleichzeit stellen wir unseren bevorzugten Gemüse-/Obstlieferanten vor.

KarlKölblLos geht es mit Spinat und der LGV-Gärtnerfamilie Kölbl aus 1220 Wien. Wir haben Karl Kölbl in seiner Gärtnerei besucht um mehr über ihn und seinen Spinat zu erfahren. Was er uns spannendes erzählt hat, wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

Herr Kölbl, vielen Dank, dass wir Ihren Betrieb besuchen dürfen. Wie lange gibt es diesen eigentlich schon?

Gegründet wurde die Gärtnerei von meinen Urgroßvater und meinem Großvater in den zwanziger Jahren. Dann hat sie mein Vater übernommen und jetzt bin ich dran. Meine Tochter macht gerade Ihre Meisterprüfung und ist ebenfalls voll in der Gärtnerei integriert.

Was macht Ihre Gärtnerei aus? Was ist Ihnen bei Ihrer Arbeit wichtig?

Unsere Gärtnerei setzt auf nachhaltiges Wirtschaften und Nützlinge als natürliche Produktionshelfer. Ich kann jederzeit bei mir im Betrieb eine Frucht ernten, mit guten Gewissen reinbeißen und sagen: Ah, das schmeckt mir, ich weiß, dass es gut ist, weil ich weiß, was damit passiert ist. Hier der Spinat zum Beispiel, den kann ich meinen Enkelkindern mit gutem Gewissen sogar ungewaschen zum Essen geben.

Was produzieren Sie alles?

Bei uns gibt es Fruchtgemüse: Gurken, Kräuter, Paprika, Paradeiser und natürlich Spinat. Vom Spinat haben wir letztes Jahr rund 90 Tonnen produziert und zwar fünf unterschiedliche Sorten. Immer jene Sorte, die am besten zur Tageslänge passt.

Hier im Glashaus — in dem wir gerade stehen, gibt es Babyspinat. Auf diesen bin ich besonders stolz. Den hat die Zeitschrift „Der Konsument” letztes Jahr zum Testsieger erklärt.

Dann habe ich noch eine persönliche Frage, mein Spinat daheim treibt immer aus bzw. schießt in die Höhe?

Da gibt es zwei Dinge zu beachten. Der Setzabstand muss passen und man darf nicht zu lange mit der Ernte warten.

Danke. Gibt es zum Abschluss eine Botschaft die Sie unseren Gästen mitgeben können?

Man soll zu jeder Zeit das essen, was vor Ort produziert werden kann. Im Winter eben Kraut, Kohl und Lagergemüse. Sicher keinen Paprika. Jahrhunderte hat das so funktioniert und dabei sollte man es auch belassen.

Die persönliche Homepage von LGV-Gärtner Karl Kölbl finden Sie hier.

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